Adventskalender aus Holz

ZapfenmännchenNachdem mir eine Auftragsarbeit im letzten Jahr – ein weihnachtliches Motiv auf einen Holzadventskalender zu malen – so viel Freude bereitet hat, habe ich dieses Thema in diesem Jahr noch einmal aufgegriffen. Bei einem Schreiner in der Nähe von Augsburg ließ ich drei Holzkisten mit 24 Fächern und Türchen anfertigen. Eine recht aufwendige Arbeit und auch sehr diffizil, da die Türchen mit winzigen Scharnieren ausgestattet werden mussten, damit sie leicht zu öffnen und zu schließen sind.

Engel-mit-ApfelDanach stellte sich nun die Frage – welches Motiv? Für mich war schnell klar – er sollte an die Adventskalender und Weihnachtsbüchlein meiner Kindheit erinnern. So entstanden nach und nach die einzelnen Engeln, Tannenbaumanhänger, Spielzeuge und Dekogegenstände. Am Schluss drängten sich auch noch ein Vogel, ein Eichhörnchen und eine kleine Maus vors Fenster und auf der Fensterbank zeigten sich plötzlich zwei Rehe um dem ganzen Treiben zuzusehen.

Engel-mit-Weihnachtsschmuck

Den Kalender kann man derzeit in Chieming im Schaufenster von Manus Stoffladen sehen.

Den Kalender (Größe: 530 x 770 x mm) können Sie käuflich erwerben – melden Sie sich bei mir oder in Manus Stoffladen. Gerne nehme ich auch Aufträge mit einem Motiv Ihrer Wahl entgegen. Senden Sie mir einfach eine E-Mail mit Ihren Wünschen.

 

Advent1offenAdventskalender1

 

 

 

 

 


Jean Paul Gaultier – Ausstellung in München

Jungfrau Dolores

Jungfrau Dolores

Derzeit werden in der Kunsthalle München Kreationen von Jean Paul Gaultier gezeigt. Ich habe die Ausstellung in dieser Woche besucht, war sehr gespannt darauf und war wirklich begeistert. Die einzelnen Kleidungsstücke werden sehr interessant – und mit aufwendiger Technik – abwechslungsreich präsentiert. Von einigen Modellen habe ich Skizzen angefertigt („Jungfrau Dolores“, „Hommage an Amy Winehouse“ und von einer Gaultier-Puppe). Das Thema MODE ist – meiner Meinung nach – sehr vielschichtig und spiegelt, ähnlich wie Kunst, Musik und Architektur, die Gesellschaft wider. Kleidung betrifft uns alle, da wir jeden Tag entscheiden, wie wir unseren Körper verhüllen. Mode ist also „ein weites Feld“ und in der Kunsthalle wird uns ein Aspekt – nämlich die Haute Couture – gezeigt.

Hommage an Amy Winehouse

Hommage an Amy Winehouse

Durch meine dreijährige Ausbildung auf der Meisterschule für Mode in München (Modegrafische Abteilung) bin ich an diesem Thema natürlich sehr interessiert, aber ich kann diese Ausstellung jedem empfehlen, der sich auf ein paar perfekt verarbeitete, kreative und vielleicht auch verrückte Kleidungsstücke und ihre Geschichte einlassen möchte. Übrigens habe ich noch in keiner Ausstellung so viele Menschen gesehen, die die Exponate fotografierten oder abzeichneten – mich eingeschlossen…

Gaultier - sehr fotogen

Gaultier – sehr fotogen

Klimaladen – Gewinner/Wettbewerb Kommunaler Klimaschutz 2015

Urkunde_Rahmen2012 bekam ich vom Landratsamt Traunstein den Auftrag für die grafische Gestaltung des  Euregio-Projektes  Klimaladen – Was hat mein Einkauf mit dem Klima zu tun? – Mit der interaktiven Wanderausstellung „Klimaladen“ werden Kinder und Jugendliche sehr effektiv zu klimabewusstem Konsumverhalten motiviert. Praxisnah und konkret erfahren sie, welche Möglichkeiten bestehen, klimafreundlich und nachhaltig einzukaufen. (Fotos Klimaladen)

Am 1. Oktober 2015 waren wir (Team der Mitarbeiter aus dem Landkreis Traunstein, dem Landkreis Berchtesgadener Land und dem Salzburger Seenland) in Hannover und wurden mit 8 weiteren Preisträgern, aus unterschiedlichen Kategorien, ausgezeichnet.

Infos zum Wettbewerb

http://www.klimaschutz.de/wettbewerb2015

unserem Projekt 

https://www.klimaschutz.de/de/zielgruppen/kommunen/wettbewerbe/preistraeger/landkreis-traunstein-bayern-klimaladen-was-hat-mein-konsum-mit-dem-klima-zu-tun

und ein kurzer Film darüber

https://www.youtube.com/watch?v=gjmfMDjgiSI

Unser Team mit der Moderatorin Inka Schneider, Landrat Siegfried Walch, Stefan Wenzel (Niersächsischer Umweltminister, Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesumweltministerium) und Roland Schäfer (Deutscher Städte- und Gemeindebund)

Hier noch ein paar nähere Infos des Deutschen Institutes für Urbanistik und warum sie sich u.a. für unser Projekt entschieden haben.

Pinienwald am Meer

Postkarte Pinienwald

Postkarte Pinienwald

Dieser Blick zum Meer durch den schattigen Pinienwald bei  Populonia in der Toscana hat mich von Anfang an fasziniert. Einmal sind es natürlich die grafisch anmutenden Schattierungen im Vordergrund, aber dann geht der Blick weiter – und fällt fast ein wenig sehnsüchtig auf das Meer im Hintergrund. Ich finde da steckt viel drin und ich werde aus dieser Skizze wahrscheinlich ein größeres Acrylbild malen. Dies ist meine letzte Urlaubspostkarte – die typischen Farben der Toscana (Ocker, Beige, Orange, Flaschengrün und Meerblau…) haben meine persönliche Farbpalette erweitert und mich sehr inspiriert.

Mittags in Piombino

PostPiombinoDas spektakulärste in Piombino ist wohl der Hafen mit den großen Fähren, die die Autos, Busse und Menschen auf die Inseln Elba, Sardinien und Korsika verschiffen. Wenn man am frühen Nachmittag durch die Innenstadt schlendert, findet man diese fast ausgestorben vor. Alle Geschäfte sind geschlossen – zum Glück hat die Gelateria geöffnet und man kann sich bei einem kühlen Getränk und einem leckeren Eis ein wenig Abkühlung verschaffen. Plötzlich hörte ich ein leises Miauen hinter mir und als ich mich umsah und den Blick irgendwann dann auch nach oben wandte bemerkte ich dieses kleine Kätzchen, das wohl irgendwie Kontakt mit mir aufnehmen  – oder vielleicht einfach nur an meinem Eis schlecken wollte…

In den Gassen von Campiglia

PostCampigliaDiesmal zwei Skizzen aus dem kleinen Bergdörfchen Campiglia.

Ungewöhnlich wie verschachtelt die Steinhäuser hier in-  und aufeinander gebaut wurden. So entstanden ganz erstaunliche kleine, enge Gässchen in denen man sich leicht verlaufen kann. Campiglia Marittima vielleicht eines der schönsten kleinen Städtchens an diesem Küstenabschnitt und unbedingt einen Besuch Wert.

PostCampiglia2

Kaffee mit Meeresrauschen

PostCafeamMeer

Die heutige Postkarte ist die Skizze einer Situation, die ich direkt am Meer vorfand. Hier hat sich jemand eine Tasse Kaffee unterm Sonnenschirm gegönnt – Meeresrauschen inbegriffen.

Im aufgeklappten Liege-
stuhl war niemand – vielleicht ist sie ins Meer zum Abkühlen.

 

Post aus der Toscana

Castagneto

Castagneto 2

Castagneto 2

Castagneto

Postkarten zu bekommen finde ich toll. Zum einen gibt mir die erhaltene Karte  ein wenig das Gefühl einen kleinen Teil des fernen Landes nun in den Händen zu halten, zum anderen ist es schön, dass jemand an einen gedacht und sich dann noch die Mühe gemacht hat die Karte auszusuchen, zu schreiben, zu frankieren und dann in den  – im Ausland oft nicht ganz leicht zu finden –  richtigen Kasten zu werfen. Als absoluter Postkartenfan, verschicke ich diese „altmodische“  Hardware natürlich auch selbst gerne aus dem Urlaub. In diesem Jahr schicke ich einige selbst gezeichnete Exemplare auf die Reise.

Kinderzeit eines Bauernmädchens vor mehr als 80 Jahren

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Das Buch von Irmgard Schwoshuber (87) – über ihre Kindheitserinnerungen auf dem Dorf ist nun fertig gedruckt. Die Herausforderung bei der Gestaltung war – alte und neue Fotos in ein Layout einzubetten, das weder „altmodisch“ noch zu modern wirken sollte.  Die Arbeit hat sehr viel Spaß gemacht –  auch, weil ich einige Illustrationen für Geschichten, zu denen es keine Fotos mehr gab, zeichnen durfte. Die Familie Schwoshuber lebt auf einem Bauernhof bei Brandstätt in Tacherting und führt dort das Chiemgauer Schulmuseum. Wer sich dafür interessiert, wie es früher in der Schule war und welche Utensilien benutzt wurden, findet dort ein Eldorado vor. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Vielen Dank auch an die Lektorin Dorothea Steinbacher für die ausserordentlich nette und gute Zusammenarbeit.

 

Neue Gemeindezeitung in Übersee

Vier Parteien aus dem Gemeinderat in Übersee haben beschlossen eine Bürgerzeitung herauszubringen. Ihre Intension: „Um unsere Alternativen und auch neue Wege zu einer „Politik für Übersee“ unbeeinflusst und ohne Einschränkungen darzustellen, machen wir diese Zeitung.“
Die Entwicklung des Grundlayouts und Erstellung der ersten Ausgabe war der Auftrag für das Grafikatelier Christa Tauser. Natürlich ist es nicht immer einfach so viele Menschen und deren Meinungen und Vorstellungen unter einen Hut zu bringen. Es wurde viel diskutiert und der Entwicklungsprozess für die erste Ausgabe  war spannend und interessant. Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen und freue mich schon auf die nächste Zeitung, die in diesem Jahr noch erscheinen wird.