Urban Sketching in Traunstein

Wenn Sie letzten Freitag in Traunstein ein paar Menschen – auf kleinen Hockern sitzend und auf Papier kritzelnd – beobachtet haben und sich gewundert haben „was die da machen“ – hier ist die Antwort.

Skizzen zeichnen vor Ort ist eine spannende und gleichzeitig auch wieder entspannende Angelegenheit. An den unterschiedlichsten Plätzen in der Stadt lernten die TeilnehmerInnen das Gesehene schnell zu erfassen und dann aufs Papier zu bringen. Gebäude (da ist besonders die Perspektive gefragt), Menschen (hier muss es auch schon mal schnell gehen), Bäume und Pflanzen (in diesem Falle ist abstrahieren gut, denn jedes Blatt eines Baumes abzubilden wäre zu zeitaufwändig) füllten die Skizzenblöcke.

Entspannung merkte man am Ende des Tages – beim Konzentrieren auf ein Motiv und aufs Zeichnen vergisst man die Zeit und das wirkt fast wie bei einer Meditation. Ich freue mich schon auf den nächsten Kurs.

Sommermalkurs im Atelier am Chiemsee

Eigentlich sollte es ein Kurs im Wald werden – aber leider regnete es in der Nacht davor und am Vormittag des Kurstages. Aber kein Problem – wir zogen uns in die großzügigen Atelierräume zurück und so konnte jeder (mit genug Abstand und geöffneten Fenstern und Toren) an seinem Arbeitsplatz malen. Motive wurden neu überlegt – warum nicht einmal ein Porträt oder einen Sonnenuntergang. Als Vorlage dienten zum Beispiel Fotos der TeilnehmerInnen von der letzten Bergwanderung oder aus dem Garten.

Ein ganz toller Kurstag mit sehr netten Menschen und tollen Ergebnissen.

Skizzen an der Alz in Truchtlaching

Gestern war ich für eine kleine Skizze kurz an der Alz in Truchtlaching. Ein wunderschöner Platz und es rentiert sich einfach immer wieder auch für 1-2 Stunden das Skizzenbuch einzupacken und raus in die Natur zu gehen. Am Steg an der anderen Seiten konnte ich zwei Jungs mit ihrem Kescher sehen und hab sie dann auch schnell auf mein Bild gezeichnet. Ob sie etwas gefangen haben weiss ich nicht aber sie hatten sichtlich Spaß. Dann kam ein junges Paar mit ihren Standuppaddel-Brettern vorbei – so schnell wie sie dann auch wieder weiter“flossen“ kann ich nicht skizzieren, deshalb schnell ein Foto gemacht (natürlich vorher nach Erlaubnis gefragt) und dann in Ruhe nach dem Foto gezeichnet. In diesem Fall auf dem Ipad mit meinem neuen Zeichenprogramm und dem Zeichenstift.

Skizzieren rund ums Kloster in Seeon

Am Samstag war ich mit einigen KursteilnehmerInnen in Seeon um dort, rund um den See und ums Kloster, Skizzen zu zeichnen. Wir hatten so Glück mit dem Wetter – schön sonnig den ganzen Tag – aber nicht zu heiß. Das erste Motiv war der Blick über den See fast frontal aufs Kloster. Das erscheint zunächst von der Perspektive nicht schwierig – aber dennoch eine Herausforderung (unterschiedliche Gebäude, Kuppeln der Türme, Bäume, Wasser, Spiegelung und dann noch Schilf im Vordergrund). Danach ging es in den Klostergarten, wo sich jeder selbst ein Motiv ausgesucht hat. Nach einer kleinen Mittagspause auf der Terrasse beim Kloster haben wir noch den See überquert und hatten dort auf der anderen Seite einen ganz neuen Blick auf den See und die angrenzenden Gebäude. Bei jedem Motiv habe ich unterschiedliche Zeichenmaterialien (Bleistift, Fineliner, Buntstifte, Kolorieren mit Aquarellfarben) für die Skizze vorgeschlagen und nach jeder Sitzung gab es eine kleine Besprechung der Zeichnungen. Es entstanden ganz unterschiedliche Bilder – einige ganz naturalistisch und manchmal fast abstrakte Flächen. Am Ende waren wir überrascht wie schnell die Zeit verflogen ist. Ein schöner Tag an einem herrlichen Ort.

Ausstellung im Vivarium in Höslwang

Zu meiner großen Freude sind nun im Juni einige meiner Bilder im Cafe, Bar und Restaurant VIVARIUM in Höslwang zu sehen. Das VIVARIUM – Treffpunkt für Lebenslust und Gaumenfreuden feiert heuer sein 30-jähriges bestehen und hatte schon seit Anfang des Jahres einige Events geplant, die wegen Corona leider zum großen Teil ausfallen mussten. Aber nun geht es wieder weiter und wer gutes Essen mit Kunstbetrachtung verbinden möchte ist hier am richtigen Platz. Hier kann man im wunderschön angelegtem Garten oder in einer der gemütlichen Ecken drinnen einen netten Abend verbringen (bitte vorher reservieren). Vielen lieben Dank an die Wirtin Brigitte Buchner, die mir, durch ihr Engagement für die Kunst, diese Möglichkeit gegeben hat die Bilder zu zeigen. Hat mich sehr gefreut, dass nach vielen Wochen des Stillstandes wieder Bewegung in diesen Bereich meiner Arbeit gekommen ist.

Zwei Malworkshops am Chiemsee

In der Faschingswoche fanden im Atelier zwei Malkurse statt. Ein Kurs für Jugendlichen und einer für Erwachsene. In beiden Kursen habe ich eine spezielle Technik (mit Farbe Schichten aufbauen und dann mit einer Spachtel auskratzen) angeboten. Wir haben Wald – in unterschiedlichen Variationen – als Thema gewählt. So entstanden spannende Bilder in leuchtenden Frühlings- und Herbstfarben. Danach hat sich jeder noch ein persönliches Motiv ausgesucht und dieses zuerst skizziert, die Farben ausprobiert, die Leinwand grundiert und dann gemalt. Dabei konnte ich den einzelnen Künstler*innen je nach Bedarf helfen und Techniken, Perspektive, Komposition oder Farbzusammenklänge erklären. Zwei schöne Kurse – vielen Dank an alle Teilnehmer*innen – auch für die Erlaubnis ihre Werke zu veröffentlichen.

Malworkshop im Atelier im Chiemgau

Letzten Samstag fand der Malworkshop in meinem Atelier statt. An diesen beiden Beispielen kann man gut sehen wie so ein Maltag im Atelier verlaufen kann. Die Teilnehmerinnen haben schon eine Idee für ein Bild mitgebracht – dies ist aber nicht zwingend notwendig. Wir könnten auch gemeinsam eine Idee für ein Bild entwickeln. Ich bespreche dann mit den Teilnehmern ihre Ideen und wie man diese in ihrem Bild umsetzen kann.

Anschließend entstehen Skizzen und eine Farbübung zum Bild. Das hilft sehr für Kompostion und Farbvorstellungen des eigentlichen Bildes – besonders auch bei großformatigen Bildern (die Leinwand einer Teilnehmerin („Wiese“) hatte das Format: 100cm x 70cm). Darüberhinaus wird die Komposition des Bildes beim Skizzieren schon einmal „durchdacht“ und dies ist für das spätere Malen auf der Leinwand sehr nützlich. Dieses Bild wurde auf Grund des großen Formates nicht an einem Tag fertig gestellt. Man sieht hier also einen Zwischenstand.

Das Bild „Triptychon“ einer anderen Teilnehmerin erforderte ein wenig Übung mit dem Palettenmesser – klingt erstmal trocken – kann aber sehr viel Spaß machen;) Hier haben wir gemeinsam versucht unterschiedliche schöne Grautöne als Untergrund der drei quadratischen Leinwände zu mischen. Anschließend kamen abstrakte Linien mit unterschiedlichen Farben darauf.

Am Ende waren alle erstaunt wie schnell der Tag vergangen ist – abseits vom Alltag mit intensiven Malerlebnissen und gemeinsamen Gesprächen.

 

Besuch des rfo im Grafikatelier Tauser

Letzte Woche hatte ich in meinem Atelier Besuch. Frau Helga Castellanos (Schriftstellerin) und Herr Christian Holzner (Redakteur des rfo). Herr Holzner drehte einen Beitrag über den neuesten Band der Geheimnisgeschichten von Frau Castellanos. Das Konzept des Liliom Verlages in Waging sieht vor jeden Band von einer anderen Künstlerin oder einem Künstler illustrieren zu lassen. Ich durfte die drei Tiergeschichten des dritten Bandes illustrieren – Bei Frau Castellanos und Herrn Holzer bedanke ich mich herzlich für die sehr schöne Zusammenarbeit.

Den Film kann man in der Mediathek anschauen:

http://www.rfo.de/mediathek/video/helga-castellanos-geheimnisgeschichten-fuer-kleine-leser/

 

 

Köpfe – Menschen – Comic

Das war ungefähr die Reihenfolge des letzten Zeichenkurses für Jugendliche in den Sommerferien. Zunächst haben wir uns die Proportionen von Kopf und Mensch genauer betrachtet. Danach probierten wir aus verschiedene Gesichtsausdrücke darzustellen und beobachteten wie die Zeichnung eines Kopfes aussehen muss, wenn dieser sich dreht und nach unten oder nach oben schaut. Aber um einen ganzen Comic zu zeichnen braucht man oft auch die Figuren in Bewegung. Dies versuchten wir mit Hilfe einer beweglichen Holzpuppe nachzubilden und dann aufs Papier zu bringen.  Im letzten Teil des Kurses überlegte sich jeder eine kleine Geschichte und nach einigen Skizzen, Computer- und Leuchttischarbeit entstand dann der fertige Comic. Am Ende konnte man sich gut ausmalen, wie lange es dauert bis so ein „Mickey Mouse“ Heftchen fertig ist und am Kiosk verkauft werden kann.

 

Geheimnisgeschichten – mit Illustrationen von Christa Tauser

Geheimnisgeschichten – Dritter Band – 

Endlich ist es da – gespannt habe ich schon auf die neue Ausgabe der Geheimnisgeschichten von Helga Castellanos gewartet. Ich durfte die Illustrationen zu dieser Ausgabe anfertigen –  das Konzept vom Liliom Verlag war, dass jedes Buch von unterschiedlichen ZeichnerInnen gestaltet werden soll. Jedes der bisher erschienenen Bücher beinhaltet drei Tiergeschichten, von denen jede immer mit dem Lüften eines Geheimnisses endet.

Helga Castellanos ist eine deutsche Übersetzerin für lateinamerikanische Gegenwartsliteratur und Schriftstellerin und hat früher viele Jahre in Südamerika gearbeitet. Heute lebt sie im Berchtesgadener Land und schreibt Bücher für Erwachsene und Kinder.

Die einfühlsamen und von der Autorin „aus ihrem Leben gegriffenen“ Erzählung in diesem dritten Band heißen:

  • Einen tapferer Hund
  • Die lästige Fliege
  • Zwei kleine Goldfische

Dieses Buch kostet € 15,- und ist zu erhalten über

  • den normalen Buchhandel ,
  • über den Liliom Verlag (e-mail: liliom-verlag@t-online.de, Telefon 08681-45256)
  • oder bei mir zu bestellen (christa@grafikatelier-tauser.de)