Zeichenkurs für Kinder und Jugendliche im Chiemgau

In der Ferienwoche nach Ostern hatten wir wieder einen Zeichenkurs in meinem Atelier am Chiemsee. Wir beschäftigten uns den ganzen Tag mit verschiedenen Materialien (Stiften, Papieren etc) mit den Themen:

Perspektive, Augenhöhe, Schatten und Licht, Blindzeichnen (was besonders viele Lacher brachte;), Portrait zeichnen, einen selbst ausgewählten Gegenstand aufs Papier bringen oder auch die Dinge mal „verkehrt herum“ genauer betrachten.

Am Ende meinten die TeilnehmerInnen, dass die Zeit viel zu schnell verging und so ging es mir auch. Ein schöner erfüllter Tag mit Zeichnen und Spaß haben.

Internationaler Frauentag Traunstein

Seit einigen Jahren gestalte ich das Plakat für die Organisatorinnen des Internationalen Frauentages in Traunstein. Dies ist ein fester Termin (8. März) und wird in Traunstein jedes Jahr, im Rahmen einer Veranstaltung zu ganz unterschiedlichen Themen, gefeiert. Ob Kabarett, Diskussionsrunden oder  Theateraufführungen – ich habe in den letzten Jahren keinen Termin verpasst und bin immer sehr gut unterhalten, informiert oder neu angeregt nach Hause gegangen.

Hier die Plakatentwürfe der vergangenen Jahre – eine Arbeit auf die ich mich auch jedes Jahr wieder freue.

Kindermalen in Chieming

Heute ist in der Chieminger Grundschule wegen des Schneewetters der Unterricht entfallen – wie in allen Schulen im Landkreis – und deshalb bin ich in die Flüchtlingsunterkunft nach Chieming gefahren und habe mit den Kindern dort gemalt. Dies hatte ich schon seit langem versprochen und bin froh, dass ich mein Versprechen nun endgültig einlösen konnte. Wir hatten viel Spaß zusammen und das waren ganz sicher nicht unsere letzten gemeinsamen Malstunden.

Vernissage der Ausstellung von Heidi Frank und Christa Tauser in der „Alten Wache“ in Traunstein

In diesem Jahr habe ich gemeinsam mit der Künstlerin Heidi Frank in der „Alten Wache“ in Traunstein ausgestellt. Unser Thema war „Fließend…“ und zur Vernissage durften wir zahlreiche Gäste begrüßen. Da wir beide mit zwei ganz unterschiedlichen arbeiten waren die Ergebnisse für die Besucher vielfältig und abwechslungsreich. Bei der Eröffnung spielte und sang Andi´s Jazz Band und Gisela Sengl hielt eine sehr engagierte Rede, in der sie dafür warb, dass wir – gerade in unserer digitalen Welt – den Genuss des „realen“ Erlebens von Kunst nicht zu kurz kommen lassen.

  • Musik: Andy´s Jazz Band aus Nußdorf
  • Catering: vielen herzlichen Dank an unsere Familien
  • Fotos: anka.weber@kabelmail.de, Frederike Gloßner, Wolfgang Frank, Christa Tauser

Übergabe der bemalten Kinderstühle im Pfarrkindergarten in Chieming

Endlich war es soweit. Die Kinder vom Chieminger Pfarrkindergarten haben schon sehnsüchtig auf uns gewartet und wir konnten in dieser Woche sechs bemalte Kinderstühlchen übergeben. Die Stühle wurden am Regionalmarkt mit unserer Hilfe von Kindern und Jugendlichen bemalt um sie dann dem Kindergarten zu spenden. Wir haben die Stühle gemeinsam betrachtet und festgestellt, dass viele heimische Tiere (Hahn, Hennen, Maus, Reh, Eule) aber auch Tiere aus der ganzen Welt (Giraffe, Kakadu) darauf zu sehen sind. Die Kinder kannten alle und freuten sich sehr über ihre neuen „Geburtstagsstühlchen“. Jedes Kind darf an seinem Geburtstag auf einem der Stühle Platz nehmen und wird von den anderen mit einem Geburtstagsständchen beglückwünscht. Auch wir bekamen ein Lied von den Kindern als Dankeschön vorgesungen und ein bemaltes Plakat, das nun in meinem Atelier an der Wand hängt und mich jeden Tag erfreut.

Flamingos in der Camargue

In die Camargue wollte ich vor allen Dingen um wilde Pferde, Flamingos und natürlich auch das Meer zu sehen. Das mit den wilden Pferden hat nicht ganz geklappt. Alle, die ich zu Gesicht bekommen habe, waren entweder mit Reitern bestückt oder zwischen Zäunen gezähmt. Aber im dortigen Naturschutzpark gab es eine ganz erstaunliche Anzahl von Flamingos. Bei diesem Anblick ging mein Herz auf und selbst die kleinen Mücken – die es natürlich überall auf der Welt gibt, wie man hier gerne mal betont – konnten mich vom Skizzieren nicht abhalten. Abends am Meer hab ich dann noch den – hier zahlreich vorhandenen – Anglern und der Sonne beim Untergehen zugesehen. Ein wunderschöner, beeindruckender Tag.

Bambusgarten in der Nähe von Anduze in Frankreich

Nachdem ich den Bambusgarten betreten hatte, hab ich mich gleich ausgesprochen wohl gefühlt. Es war als wäre ich beim Durchschreiten des Eingangsportals direkt in Asien wieder ausgetreten. Riesige verschiedenfarbige Bambusstangen bilden auf großen weiten Flächen einen einzigartigen Wald (15 Hektar). Der französische Kaufmann und Botaniker Eugene Makel hat im 19.Jhd. während seiner vielen Asienreisen Bambuspflanzen mit nach Europa gebracht und pflanzte sie auf seinem Landgut bei Anduze in Südfrankreich aus. Einige Pflanzen wuchsen zum Teil mehr als 20 m hoch. So entstand der erste Bambusgarten in Europa. Aber nicht nur Bambus – auch viele andere tolle Pflanzen und Gebäude gibt es hier zu bestaunen. Ich war wohl nicht die einzige Besucherin, die von der Atmosphäre in diesem Garten berührt war, denn auch die anderen schritten fast andächtig durch den Park.

Reiseskizzen/Frankreich/Anduze

In Anduze, an dem Fluss Le Gordon, gibt es in meinen Augen, alles was ein typischer französischer Ort braucht: kleine enge Gassen in denen sich Restaurants verstecken und entdeckt werden wollen; Kinder, die laut rufend auf der Straße Fussball spielen; ältere Damen, die sich nach dem Einkauf treffen und ein kleines Schwätzchen halten; am Abend im Bistro bei einem Aperitif das Leben und Treiben auf dem „place“ vor dem Rathaus beobachten. Auf dem Heimweg zum Campingplatz begegnete mir dann immer dieser nette Esel. Er hob jedes Mal den Kopf und schaute mich mit seinen großen dunklen Augen freundlich an – ganz so als würde er mich gleich mit einem „Bonjour Madame“ begrüßen wollen.

Franz Marc Museum in Kochel am See

Eigentlich war ich nur auf der Durchreise, aber einen kleinen Abstecher ins Franz Marc Museum hab ich mir dann doch gegönnt. In mehrerlei Hinsicht hat sich dies auch sehr gelohnt. Einmal ist es immer wieder anregend die Originale der farbenfrohen Bilder von Marc zu sehen (meist kommen einem ja nur Drucke in allen möglichen Variationen und Qualitäten unter)  – aber sie sind dort auch wirklich sehr schön präsentiert. Zusammen mit weiteren Werken der Künstler des „Blauen Reiters“ und der „Brücke-Maler“. Nachdem das Museum 10 jähriges Jubiläum feiert gibt es auch noch eine Sonderausstellung – „Lektüre“ – in der Bilder von Lesenden (gemalt z.B. von Auguste Renoir, Logis Corinth, August Macke, Pablo Picasso, Cy Twombly – um nur einige zu nennen) ausgestellt werden. Eine kleine Pause kann man in einem – durch einen Paravent – abgetrennten Bereich einlegen. Dort laden Stühle zum Sitzen und man kann dann durch eine große Glasfront direkt über den großen Park auf den Kochelsee schauen. Im Park selbst haben mich zwei Bronzestatuen von Hans Stangl fasziniert. Alles in allem auf jeden Fall einen Ausflug wert.