Gartenkultur in Illertissen

Auf Anraten eines – sehr gut befreundeten – Gärtnereibesitzers, habe ich einen Abstecher nach Illertissen gemacht. Am Rande des Städtchens hat die Staudengärtnerei Gaissmayer ihren Standort und gleich nebenan ist das Museum der Gartenkultur. Ich denke hier sollte jeder Gartenliebhaber einmal gewesen sein. Die Vielfalt ist sehr beeindruckend – man spürt die Liebe und Ruhe mit der alles auf- und angebaut wurde. Die Lust am Gärtnern hat selbst mich – als Laien – hier gepackt. Ein wirklich ganz besonderer Ort mit sehr netten  Menschen. Nächste Station ist Stuttgart.

Schloss Nymphenburg

Ich war sehr überrascht auf dem Nymphenburger Kanal eine Gondel fahren zu sehen. Der Anblick des Schlosses und seiner Gärten, mit Springbrunnen und Marmorfiguren, Schwänen und Enten, ist an sich schon knapp an der Grenze zum Kitsch – aber nun auch noch diese venezianisch-romantische Beigabe? Ganz ehrlich – ich fand es wirklich toll und wäre am liebsten gleich mit gefahren. Aber ich war ja zum Malen gekommen und habe einen traumhaft sonnigen Sonntag im Schatten der Alleebäume direkt neben dem Kanal verbracht. Mein Bild ist allerdings noch nicht ganz fertig…

Malreise 2016 – Erste Station – München

Jetzt ist es endlich so weit. Vor drei Tagen ging es los – mein Auto ist voll bepackt mit Farben, Leinwänden, Staffelei und noch einigen Dingen, die ich während der drei Wochen nicht missen möchte…

Erste Station ist München – erstes Motiv – ein traumhafter Hinterhof in der Preysingstrasse in Haidhausen. Hier stehen die kleinen Herbergshäuser, in denen früher Handwerker, Kleingewerbetreibende, Arbeiter und Tagelöhner vor den Toren der Stadt in ärmlichen und beengten Lebens- und Arbeitsverhältnisse ihr Zuhause hatten. Zu meiner Jugendzeit hieß diese Gegend auch das „Glasscherbenviertel“. In den Achtzigern wurde renoviert und modernisiert und nun ist die Gegend ein sogenanntes „In-Viertel“. Die kleinen Häuser sind noch wie früher – zwar wieder hergerichtet – aber sonst unverändert. Jetzt leben hier Künstler und junge Familien. Es gibt Töpfereien, einen Glaskunstladen und umverschnörkelte Kneipen. Das alles erinnert mich ein wenig an meine Studentenzeit und …

Hinterhof-Preysingstraße

 

Joaquin Sorolla Ausstellung in München

Sorolla-AusstellungIn dieser Woche war ich in der Hypo-Kunsthalle in München um mir die Sorolla Ausstellung anzusehen. Der Flyer hängt seit einigen Wochen an meiner Pinnwand – und ich habe mich sehr auf den Besuch der Ausstellung gefreut. Joaquin Sorolla (1863-1923) war ein spanischer Maler und „ein Meister des Lichts“ – wie auch schon in der Vorankündigung zu lesen und zu erahnen war. Licht im Bild darzustellen finde ich immer wieder eine Herausforderung. Ich war begeistert von den Bildern – sie waren zum Teil so sonnendurchflutet, dass man die Wärme förmlich spüren konnte. Die Ausstellung geht noch bis zum 3. Juli – und auch diesmal empfehle ich den audio-guide, der, unaufdringlich und mit angenehmen Stimmen, einiges an Hintergrundinformation beisteuert.

Inside Llewyn Davis

Inside Llewyn Davis

Inside Llewyn Davis

Hier schon gleich der nächste Film – Inside Llewyn Davis. Er ist im letzten Jahr gelaufen – Regie führten die Coen Brüder. Die Geschichte spielt in New York im Jahre 1961 – Llewin Davis ist Folkmusiker, hat keine Wohnung, schläft jede Nacht bei anderen Freunden, führt ein chaotisches Leben – aber wenn er Musik spielt – dann spürt man wie ernst es ihm damit ist. Der Film ist vielleicht ein wenig düster, aber, ich finde, sehr gut – und ich mochte seine Musik.

 

…und in der Mitte entspringt ein Fluss

Aus der Mitte entspringt ein Fluss

Aus der Mitte entspringt ein Fluss

Auch wenn die Filme, die ich mir für meine Film-Malprojekt ausgesucht habe zum Teil schon etwas älter sind – berühren sie mich nach wie vor. Hier nun „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ – nicht nur für Freunde des Fliegenfischens geeignet. Er handelt von zwei Brüdern, die in den 30-er Jahren in Montana aufwachsen und dann sehr unterschiedliche Wege gehen. Was sie verbindet ist das Familienband, die Liebe zur Natur und vor allem zum Fliegenfischen. Regie führte Robert Redford und die beiden Hauptdarsteller waren der junge Brad Pitt und Craig Sheffer. Warum diese Szene? Zum einen gefiel mir die Mimik mit der er den stolzen Fang präsentierte, zum anderen sieht er einfach gut aus;)

  • „Mein Bruder stand nicht einfach vor uns am Ufer des „Big Blackfoot“ – er schwebte über der Erde. Frei von allen Naturgesetzen, wie ein Kunstwerk.“
  • „Am Ende fließen alle Dinge ineinander und in der Mitte entspringt ein Fluss!“

Into the wild

Into the wild

Into the wild

Die nächste Filmszene stammt aus dem Film Into the wild von Sean Penn. Er erzählt die Geschichte eines jungen Menschen, der in die Wildnis von Alaska geht um ein freies Leben zu führen. Er basiert auf einer wahren Begebenheit und hat mich so gefesselt, dass ich danach noch einige Zeit darauf verwendet habe mehr über die ursprüngliche Geschichte zu erfahren.

  • „Ich habe Angst vor Wasser! Hab ich immer schon gehabt! Irgendwann werd ich das überwinden!“

Diese Szene habe ich gewählt, weil in meinen Augen, die Überwindung von Ängsten dem Menschen wirklich ein Stück Freiheit geben kann – nicht nur in Alaska.

BALZAC UND DIE KLEINE CHINESISCHE SCHNEIDERIN

Balzac und die kleine chinesische Schneiderin

Das ist der zweite Film aus dem ich mir eine Szene ausgesucht habe, die dann das Motiv für das hier zu sehende Bild war. Der französisch/chinesische Film aus dem Jahre 2002 spielt im China von 1971 – während der Kulturrevolution. In diesem Film war ich fasziniert von der Geschichte einer jungen chinesischen Schneiderin auf dem Lande, deren Leben sich durch das Kennenlernen internationaler Literatur – und dies zu einer Zeit in der man solche Bücher eigentlich nicht besitzen durfte – verändert hat. Mehr möchte ich nicht verraten – meine Empfehlung ist: einfach anschauen!

  • Sie: „Ich gehe von hier fort!“
    Er: „Wer hat  dich so verändert?“
    Sie:“ Balzac.“

Das nächste „Filmbild“ ist schon in Arbeit und bald hier zu sehen.

Mein „Filmprojekt“ mit Quiz

Derzeit bin ich dabei Filmszenen, die mich emotional berührt haben, mit Acryl auf Leinwand zu malen. Schon im letzten Jahr ist mir diese Idee in den Sinn gekommen, da ich sehr gerne Filme sehe – wenn sie mir gefallen, tauche ich ein wie in eine andere Welt – fühle mit und empfinde es wie einen kleinen Urlaub vom Alltag. Es sind bereits mehrere Skizzen entstanden. Ich werde also in den nächsten Wochen immer wieder Bilder aus verschiedenen Filmen hier zeigen – wer den Film erkennt kann mir gerne schreiben. Meistens liefere ich noch ein wenig „Originaltext“ dazu. Wer als Erste(r) richtig geraten hat, bekommt eine kleine Überraschung. Das jeweils hier vorgestellte Bild ist auch im Original im Fenster meines Ateliers in Seebruck (Am Anger 9) zu sehen.

Hier nun also mein erstes Bild (natürlich im Filmleinwandformat).

Cinema Paradiso

„Und als endlich die 99. Nacht kam, da stand der Soldat auf einmal auf und nahm seinen Hocker und ging seines Weges!“ „Er gab auf? Kurz vorm Ziel?“ „Ja, kurz vor dem Ziel, Toto! Und frag mich nicht was die Geschichte zu bedeuten hat, ich weiss es nicht! Wenn du dahinter kommst, dann sag es mir!“

 

Fotos vom letzten Kurs für Kinder und Jugendliche

Hier seht ihr ein paar Fotos vom letzten Kurs. Der nächste Kurs findet in der zweiten Hälfte der Osterferien statt. Genauen Termin könnt ihr dann auf meiner Homepage sehen. Wer per Mail informiert werden möchte – bitte einfach Adresse schicken und ich nehme diese in meinen Verteiler mit auf.