Malen in der Natur am Chiemsee

Wochenendworkshop draußen und drinnen

Am Samstag starteten wir bei strahlendem Sonnenschein – ein Segen nach den regnerischen Tagen davor. Im Wald war es so matschig und nass – und so suchten wir uns kurzerhand Motive in der Nähe des Ateliers. Die Frage: Wie finde ich ein geeignetes Motiv beschäftigte alle Teilnehmerinnen gleichermaßen und so widmeten wir uns zunächst dieser Thematik. Das ist das Schöne an einem Wochenendworkshop – da können die einzelnen Themen natürlich intensiver behandelt werden. Nachdem alle ihr Lieblingsmotiv gefunden haben wurden Skizzen angefertigt um genauen Ausschnitt und Komposition festzulegen. Die Leinwände wählten wir dann nach den jeweiligen Skizzenformaten aus und grundierten sie mit einer – für das Gesamtbild geeigneten – Farbe. Das Übertragen der Skizze auf die Leinwand ging nun sehr schnell und dann wurde es aufregend – erste Pinselstriche auf die Leinwand setzen.

Nachdem der Sonntag dann mit viel Regen begann, verlagerten wir das Malen ins Atelier – Fotos, die wir am Tag davor von den Motiven gemacht haben, waren sehr hilfreich. Alle konnten in Ruhe ihr Bild fertig stellen und für manche blieb am Ende noch Zeit für eine kleine Farbmischübung.

Die Abschlußbesprechung konnten wir dann wieder bei Sonnenschein im Freien abhalten. Und mir blieb zwischendurch ein wenig Zeit eine Skizze der Teilnehmerinnen zu zeichnen.

Bäume auf Leinwand

Malkurs bei der Lebenshilfe in Traunstein

Bäume, Wald, Natur – das war unser Thema bei den beiden Kursen in der Lebenshilfe in Traunstein. Wir haben uns zunächst ein wenig eingestimmt mit Geräuschen aus dem Wald. Vogelgezwitscher und das Rauschen von Bäumen war zu hören und so konnten wir uns gut vorstellen mitten im Wald zu stehen. Die Bilder entstanden mit zwei verschiedenen Techniken und so entstanden einmal ein blick durch den Wald auf eine helle Baumlichtung und das andere mal helle Birkenbäume vor einem dunklen Hintergrund. Es sind wunderschöne, sehr lebendige Bilder entstanden und allen hat es großen Spaß gemacht.

Malen in der Natur

Tagesworkshop im Chiemgau

Letzten Samstag fand der Workshop MALEN IN DER NATUR statt. Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter und die Teilnehmerinnen konnten sich bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen in Ruhe ein Motiv aussuchen und dann davon eine Skizze erstellen. Die Leinwand haben wir zunächst großzügig grundiert, so dass die Farbe über die Mittagspause trocknen konnte. Danach wurde mit Pinsel, Spachtel, Schwamm gemalt. Der Tag verging wie im Fluge und jede konnte viele neue Eindrücke und ein schönes Bild mit nach Hause nehmen. Am nächsten Wochenende gibt es wieder einen Malkurs in der Natur – diesmal dauert er zwei Tage.

Zwei Tage lang Wege zur Abstraktion gegangen

Malkurs mit Heidi Frank und Christa Tauser

Es führen verschiedene Wege zur Abstraktion. Wir sind am letzten Wochenende den Weg der Reduktion gegangen. Bei strahlendem Sonnenschein – dadurch hatten wir die Möglichkeit auch draussen zu arbeiten – haben wir am ersten Tag zunächst auflockernde Übungen zu Material und Techniken gemacht. Danach reduziert auf Schwarz/Weiß und ein wenig über Komposition gesprochen. Am Ende des Tages wurden die s/w Kompositionen mit Farbe auf Leinwand umgesetzt. Mit diesem Wissen konnten die Teilnehmerinnen am zweiten Tag im großen Format schwelgen. Supernette Gruppe – tolle Ergebnisse.

Skizzieren rund ums Kloster in Seeon

Am Samstag war ich mit einigen KursteilnehmerInnen in Seeon um dort, rund um den See und ums Kloster, Skizzen zu zeichnen. Wir hatten so Glück mit dem Wetter – schön sonnig den ganzen Tag – aber nicht zu heiß. Das erste Motiv war der Blick über den See fast frontal aufs Kloster. Das erscheint zunächst von der Perspektive nicht schwierig – aber dennoch eine Herausforderung (unterschiedliche Gebäude, Kuppeln der Türme, Bäume, Wasser, Spiegelung und dann noch Schilf im Vordergrund). Danach ging es in den Klostergarten, wo sich jeder selbst ein Motiv ausgesucht hat. Nach einer kleinen Mittagspause auf der Terrasse beim Kloster haben wir noch den See überquert und hatten dort auf der anderen Seite einen ganz neuen Blick auf den See und die angrenzenden Gebäude. Bei jedem Motiv habe ich unterschiedliche Zeichenmaterialien (Bleistift, Fineliner, Buntstifte, Kolorieren mit Aquarellfarben) für die Skizze vorgeschlagen und nach jeder Sitzung gab es eine kleine Besprechung der Zeichnungen. Es entstanden ganz unterschiedliche Bilder – einige ganz naturalistisch und manchmal fast abstrakte Flächen. Am Ende waren wir überrascht wie schnell die Zeit verflogen ist. Ein schöner Tag an einem herrlichen Ort.

Zwei Malworkshops am Chiemsee

In der Faschingswoche fanden im Atelier zwei Malkurse statt. Ein Kurs für Jugendlichen und einer für Erwachsene. In beiden Kursen habe ich eine spezielle Technik (mit Farbe Schichten aufbauen und dann mit einer Spachtel auskratzen) angeboten. Wir haben Wald – in unterschiedlichen Variationen – als Thema gewählt. So entstanden spannende Bilder in leuchtenden Frühlings- und Herbstfarben. Danach hat sich jeder noch ein persönliches Motiv ausgesucht und dieses zuerst skizziert, die Farben ausprobiert, die Leinwand grundiert und dann gemalt. Dabei konnte ich den einzelnen Künstler*innen je nach Bedarf helfen und Techniken, Perspektive, Komposition oder Farbzusammenklänge erklären. Zwei schöne Kurse – vielen Dank an alle Teilnehmer*innen – auch für die Erlaubnis ihre Werke zu veröffentlichen.

Waldbaden beim Malkurs am Chiemsee

Kürzlich habe ich in der ZEIT einen Artikel über den neuen Trend des „Waldbadens“ gelesen. Dort schrieb die Autorin  „Wer richtig in den Wald eintaucht, tut etwas für seine Gesundheit – in Japan gilt Waldbaden als Medizin.“  Nach dem letzten Malkurs am Wochenende, der im Wald hinter dem Atelier statt gefunden hat, hat eine Kursteilnehmerin genau dies beschrieben: „Der Tag war für mich wie Urlaub, sich nur auf die Malerei, Farben und das Motiv zu konzentrieren und die Ruhe des Waldes dabei zu genießen – einfach toll.“ Die Schwerpunkte des Kurses waren – Motivsuche, Skizzieren, Licht und Schatten – Grundieren der Leinwand und das Acrylbild Schritt für Schritt Aufbauen. Und natürlich – den Wald Genießen. Am Ende haben wir alles wieder in die Schubkarre und unsere Rucksäcke verpackt und sind entspannt und zufrieden aus dem Wald in den Alltag zurück gegangen.

Der nächste Acrylmalkurs ist am 28.7.  und wenn das Wetter es zulässt, findet er auch wieder draussen in der Natur statt.

Skizzenkurs im Chiemgau an der Tiroler Ache

Letzten Samstag fand der Freihandskizzenkurs an der Tiroler Ache in der Almau statt. Diesmal hat auch das Wetter perfekt mitgespielt und wir trafen uns pünktlich um 10 Uhr am Naturpavillon des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) in Übersee. Wenige Autominuten später – in der Almau, am Ufer der Tiroler Ache – begann der Kurs mit einer kleinen Einführung über diverses Zeichenmaterial, kleinen Zeichenübungen und einer Erklärung über perspektivisches Zeichnen. Dabei haben wir auch die Frage geklärt warum die Augenhöhe beim Zeichnen in der Natur so wichtig ist – und wie sie sich ganz schnell auch mal verändern kann! Bei einem kleinen Rundgang – mit verschiedenen Stationen, an denen wir dann unterschiedliche Motive gezeichnet haben – entstanden Skizzen von Landschaften, Bäumen, Kühen, einer Kirche….Am Ende entschlossen wir uns noch ganz spontan den Sand und die Steine am Ufer der Tiroler Ache für kleine Landart- Bilder zu nutzen. Hat riesigen Spaß gemacht und die Zeit ging viel zu schnell vorbei.

Zeichnen im Chiemgau

Für Anfänger und Fortgeschrittene

Sie werden zeichnerische Grundlagen kennenlernen, etwas über Perspektive erfahren, Hell- Dunkel- Kontraste anlegen und hoffentlich viel Freude bei einem entspannten Zeichentag im Freien haben. Bei schlechtem Wetter findet der Kurs im Atelier statt.

  • Datum:   Samstag, 19. August 2017
  • Zeit:        13 Uhr bis 17 Uhr
  • Ort:          Treffpunkt im Atelier (Neubauer 1, 83339 Chieming)
  • Kosten:   Kurs € 35,-  (ohne Material)
  • Bitte mitbringen: Zeichen oder Skizzenblock (A3), weiche Bleistifte (B4-B6), gerne (Aquarell)buntstifte (nicht zwingend nötig), Spitzer, Radiergummi, Klapphocker für draussen.

Anmelden gerne telefonisch, per Mail oder

Zur Anmeldung hier klicken

Glyptothek – Zeichnen zwischen Marmorstatuen und Holzfiguren von Andreas Kuhnlein

An einem regnerischen Tag waren wir mit dem Zug unterwegs nach München. Vom Bahnhof nur ein paar Minuten zu Fuß zum Königsplatz und der große Säuleneingang der Glyptothek lädt uns ein zu einem ruhigen und trotzdem spannenden Zeichentag. Das imposante Gebäude ließ Ludwig I. von Leo von Klenze erbauen. Die meisten Marmorstatuen hat der bayerische König bei seinen Italienreisen erstanden – er war ein begeisterter Sammler der Antiken Kunst und wollte München zu einem „Isar-Athen“ machen.

Zunächst widmeten wir uns der Technik des „Messens“ der Proportionen – einfach unerlässlich, wenn man nach der Natur zeichnen möchte. Dann suchte sich jeder eine Figur aus und mit Blei-, Bunt- und Aquarellstiften entstanden die Figuren und Köpfe im Skizzenbuch.

Nach der Mittagspause im Museumscafe war auch noch die Option sich an eine der Holzskulpturen des Chiemgauer Künstlers Andreas Kuhnlein heranzuwagen. Der Kontrast der nach Aussen hin glatten, idealisierten Marmorstatuen und der zerklüfteten warmen Holzskulpturen von Kuhnlein, die scheinbar das Innenleben dieser Figuren zeigen, ist wirklich eklatant.

Am Ende des Tages waren wir überrascht von den zeichnerischen Fortschritten, die bei der Besprechung der Skizzen zu erkennen waren – und davon wie schnell dieser Tag verflogen ist. Das war sicher nicht der letzte Kurs, den ich in diesen schönen Räumen gehalten habe.