Nachdem ich den Bambusgarten betreten hatte, hab ich mich gleich ausgesprochen wohl gefühlt. Es war als wäre ich beim Durchschreiten des Eingangsportals direkt in Asien wieder ausgetreten. Riesige verschiedenfarbige Bambusstangen bilden auf großen weiten Flächen einen einzigartigen Wald (15 Hektar). Der französische Kaufmann und Botaniker Eugene Makel hat im 19.Jhd. während seiner vielen Asienreisen Bambuspflanzen mit nach Europa gebracht und pflanzte sie auf seinem Landgut bei Anduze in Südfrankreich aus. Einige Pflanzen wuchsen zum Teil mehr als 20 m hoch. So entstand der erste Bambusgarten in Europa. Aber nicht nur Bambus – auch viele andere tolle Pflanzen und Gebäude gibt es hier zu bestaunen. Ich war wohl nicht die einzige Besucherin, die von der Atmosphäre in diesem Garten berührt war, denn auch die anderen schritten fast andächtig durch den Park.

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Aus dem Atelier
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