2 Durchblicken

Aus der Serie Frauen erzählen eine Geschichte

Diese Serie liegt mir besonders am Herzen – sie besteht aus derzeit 6 Bildern, von denen hier nun das erste zu sehen ist.

Eine Frau in einem Bambuswald – blickt sie hindurch? – versteckt sie sich? – beobachtet sie etwas?

Vielleicht fällt Ihnen/Euch etwas dazu ein? Freue mich auf Ihre/Eure Gedanken.

Acryl auf Leinwand – 100 x 72 cm – Bild bitte anklicken um es zu vergrößern. Für frühere posts bitte nach unten scrollen.

Feedbacks und Kaufanfragen bitte unter christa@grafikatelier-tauser.de

1 Januar und Februar

Aus der Serie CHIEMSEEBLICK

Alles begann…

mit dieser Serie. Meine Idee war – ein bestimmter Ort am Chiemsee – immer der gleiche Blick – jeden Monat ein Bild – hier sind Januar und Februar.

Ich war selbst überrascht wie unterschiedlich die Bilder sind. Immer wieder hatte der See eine andere Farbe und es ändert sich natürlich auch die Umgebung. Ich habe mehrere Skizzen angefertigt um den geeigneten Ausschnitt zu finden und diesen dann bei allen Bildern beibehalten. Im Februar wütete genau an dem gemalten Tag der Sturm „Sabine“, der den See aufgewühlt und das Wasser türkis gefärbt hatte.

Acryl auf MDF-Holzplatte – 30 x 30 cm – Stärke der Platte 3 cm, Bilder bitte anklicken um sie zu vergrößern und die Titel zu sehen. Für frühere posts bitte nach unten scrollen.

Feedbacks und Kaufanfragen bitte unter christa@grafikatelier-tauser.de

Dezemberausstellung 2020

VON SERIEN UND AUSNAHMEN

Geplant hatte ich diese Ausstellung wieder in der Alten Wache in Traunstein. Nachdem dies nun nicht möglich ist, habe ich mir überlegt Ihnen/Euch einen Teil der Bilder, die ich in den letzten beiden Jahren gemalt habe hier zu zeigen. Passend zur „Adventskalenderzeit“ gibt es ab 1.Dezember bis Weihnachten täglich ein Bild zu sehen.

Ich habe mich in den letzten beiden Jahren damit beschäftigt zu einem Thema nicht nur 1 Bild zu malen, sondern es in einer Serie von mehreren Bildern zu bearbeiten. Dabei habe ich festgestellt, dass es mich hin und wieder sehr gereizt hat „aus der Reihe zu tanzen“ – und so gibt es in fast jeder Serie auch eine Ausnahme.

Nicht jede Serie wird hier zusammenhängend zu sehen sein – ich glaube das macht den Blogverlauf interessanter. Ich weise aber immer daraufhin, wenn eine Serie beendet ist, so kann man die Ausnahme vielleicht besser finden;)

Ich freue mich über jedes Feedback, über Gedanken, Texte, Geschichten, die Ihnen/Euch beim Betrachten der Bilder in den Sinn kommen.

mailadresse: christa@grafikatelier-tauser.de

Sollte jemand Interesse haben ein Bild zu kaufen oder im Original anzuschauen – bitte Kontakt mit mir aufnehmen und dann machen wir einen Termin aus. (Besuch in meinem Atelier natürlich unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen)

Blick ins Atelier

Wege zur Abstraktion

Am letzten Wochenende konnte bei schönem Wetter der Wochenend-Workshop WEGE ZUR ABSTRAKTION in und vor meinem Atelier in Chieming stattfinden.

Am ersten Tag probierten die Teilnehmerinnen verschiedene Techniken aus, die dann am zweiten Tag beim Malen der Bilder angewendet werden konnten. Wir haben alle ein sehr schönes und kreatives Wochenende erlebt, und im nächsten Frühjahr werden wir (Heidi Frank und ich) dieses Kursformat ganz sicher wieder anbieten. Ich denke die Fotos spiegeln die kreative, konzentrierte aber auch lustige Stimmung wieder, die wir an diesen zwei Tagen hatten.

Urban Sketching in Traunstein

Wenn Sie letzten Freitag in Traunstein ein paar Menschen – auf kleinen Hockern sitzend und auf Papier kritzelnd – beobachtet haben und sich gewundert haben „was die da machen“ – hier ist die Antwort.

Skizzen zeichnen vor Ort ist eine spannende und gleichzeitig auch wieder entspannende Angelegenheit. An den unterschiedlichsten Plätzen in der Stadt lernten die TeilnehmerInnen das Gesehene schnell zu erfassen und dann aufs Papier zu bringen. Gebäude (da ist besonders die Perspektive gefragt), Menschen (hier muss es auch schon mal schnell gehen), Bäume und Pflanzen (in diesem Falle ist abstrahieren gut, denn jedes Blatt eines Baumes abzubilden wäre zu zeitaufwändig) füllten die Skizzenblöcke.

Entspannung merkte man am Ende des Tages – beim Konzentrieren auf ein Motiv und aufs Zeichnen vergisst man die Zeit und das wirkt fast wie bei einer Meditation. Ich freue mich schon auf den nächsten Kurs.

Sommermalkurs im Atelier am Chiemsee

Eigentlich sollte es ein Kurs im Wald werden – aber leider regnete es in der Nacht davor und am Vormittag des Kurstages. Aber kein Problem – wir zogen uns in die großzügigen Atelierräume zurück und so konnte jeder (mit genug Abstand und geöffneten Fenstern und Toren) an seinem Arbeitsplatz malen. Motive wurden neu überlegt – warum nicht einmal ein Porträt oder einen Sonnenuntergang. Als Vorlage dienten zum Beispiel Fotos der TeilnehmerInnen von der letzten Bergwanderung oder aus dem Garten.

Ein ganz toller Kurstag mit sehr netten Menschen und tollen Ergebnissen.

Skizzen an der Alz in Truchtlaching

Gestern war ich für eine kleine Skizze kurz an der Alz in Truchtlaching. Ein wunderschöner Platz und es rentiert sich einfach immer wieder auch für 1-2 Stunden das Skizzenbuch einzupacken und raus in die Natur zu gehen. Am Steg an der anderen Seiten konnte ich zwei Jungs mit ihrem Kescher sehen und hab sie dann auch schnell auf mein Bild gezeichnet. Ob sie etwas gefangen haben weiss ich nicht aber sie hatten sichtlich Spaß. Dann kam ein junges Paar mit ihren Standuppaddel-Brettern vorbei – so schnell wie sie dann auch wieder weiter“flossen“ kann ich nicht skizzieren, deshalb schnell ein Foto gemacht (natürlich vorher nach Erlaubnis gefragt) und dann in Ruhe nach dem Foto gezeichnet. In diesem Fall auf dem Ipad mit meinem neuen Zeichenprogramm und dem Zeichenstift.

Malworkshop im Atelier im Chiemgau

Letzten Samstag fand der Malworkshop in meinem Atelier statt. An diesen beiden Beispielen kann man gut sehen wie so ein Maltag im Atelier verlaufen kann. Die Teilnehmerinnen haben schon eine Idee für ein Bild mitgebracht – dies ist aber nicht zwingend notwendig. Wir könnten auch gemeinsam eine Idee für ein Bild entwickeln. Ich bespreche dann mit den Teilnehmern ihre Ideen und wie man diese in ihrem Bild umsetzen kann.

Anschließend entstehen Skizzen und eine Farbübung zum Bild. Das hilft sehr für Kompostion und Farbvorstellungen des eigentlichen Bildes – besonders auch bei großformatigen Bildern (die Leinwand einer Teilnehmerin („Wiese“) hatte das Format: 100cm x 70cm). Darüberhinaus wird die Komposition des Bildes beim Skizzieren schon einmal „durchdacht“ und dies ist für das spätere Malen auf der Leinwand sehr nützlich. Dieses Bild wurde auf Grund des großen Formates nicht an einem Tag fertig gestellt. Man sieht hier also einen Zwischenstand.

Das Bild „Triptychon“ einer anderen Teilnehmerin erforderte ein wenig Übung mit dem Palettenmesser – klingt erstmal trocken – kann aber sehr viel Spaß machen;) Hier haben wir gemeinsam versucht unterschiedliche schöne Grautöne als Untergrund der drei quadratischen Leinwände zu mischen. Anschließend kamen abstrakte Linien mit unterschiedlichen Farben darauf.

Am Ende waren alle erstaunt wie schnell der Tag vergangen ist – abseits vom Alltag mit intensiven Malerlebnissen und gemeinsamen Gesprächen.

 

Besuch des rfo im Grafikatelier Tauser

Letzte Woche hatte ich in meinem Atelier Besuch. Frau Helga Castellanos (Schriftstellerin) und Herr Christian Holzner (Redakteur des rfo). Herr Holzner drehte einen Beitrag über den neuesten Band der Geheimnisgeschichten von Frau Castellanos. Das Konzept des Liliom Verlages in Waging sieht vor jeden Band von einer anderen Künstlerin oder einem Künstler illustrieren zu lassen. Ich durfte die drei Tiergeschichten des dritten Bandes illustrieren – Bei Frau Castellanos und Herrn Holzer bedanke ich mich herzlich für die sehr schöne Zusammenarbeit.

Den Film kann man in der Mediathek anschauen:

http://www.rfo.de/mediathek/video/helga-castellanos-geheimnisgeschichten-fuer-kleine-leser/

 

 

Köpfe – Menschen – Comic

Das war ungefähr die Reihenfolge des letzten Zeichenkurses für Jugendliche in den Sommerferien. Zunächst haben wir uns die Proportionen von Kopf und Mensch genauer betrachtet. Danach probierten wir aus verschiedene Gesichtsausdrücke darzustellen und beobachteten wie die Zeichnung eines Kopfes aussehen muss, wenn dieser sich dreht und nach unten oder nach oben schaut. Aber um einen ganzen Comic zu zeichnen braucht man oft auch die Figuren in Bewegung. Dies versuchten wir mit Hilfe einer beweglichen Holzpuppe nachzubilden und dann aufs Papier zu bringen.  Im letzten Teil des Kurses überlegte sich jeder eine kleine Geschichte und nach einigen Skizzen, Computer- und Leuchttischarbeit entstand dann der fertige Comic. Am Ende konnte man sich gut ausmalen, wie lange es dauert bis so ein „Mickey Mouse“ Heftchen fertig ist und am Kiosk verkauft werden kann.