Birkenallee am Chiemsee

Es ist schon eine zeitlang her, dass ich mein letztes Bild fertig gestellt habe. Heute war es mal wieder so weit – ich kann gar nicht beschreiben wie gut sich das anfühlt! Das Licht auf dem Foto, das ich schon im letzten Jahr von unserer Birkenalle direkt am Chiemsee gemacht hatte, reizte mich schon lange. Es ist einfach toll, wenn dann der Moment kommt wo ich die Vorlage dann völlig zur Seite lege und nur mehr am Bild male – die Pinselstriche da setze wo sie mir eben richtig erscheinen. Es bereitet mir richtig große Freude.

DADA war da – in Traunreut

Diese Skizze entstand gestern während eines wirklich ungewöhnlichen Abends im K1 in Traunreut. Ich widme sie den hervorragenden MusikerInnen und dem Interpreten Engler – naja und den Fliegen.

Ausstellung 2016 – unterwegs…

 

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In diesem Jahr ist es wieder so weit – ich freue mich sehr Ihnen meine Bilder in der Alten Wache in Traunstein zeigen zu können.

In den letzten beiden Jahren war ich immer wieder „unterwegs“ und im Gegensatz zu meiner Arbeit zuhause im Atelier, wo ich in erster Linie nach

Skizzen und Fotos male – suche ich mir auf Reisen ein schönes Motiv draussen und versuche es dann vor Ort auf die Leinwand zu bannen.

Das ist – schon allein wegen der äusseren Umstände: Material mitnehmen, geeigneten Platz finden, Wetter;), Begegnungen und Gespräche mit Menschen – sehr spannend und aufregend…
 
Ich würde mich sehr freuen Sie auf meiner Ausstellung begrüßen zu dürfen!
  • Traunstein, Alte Wache im Rathaus/Stadtplatz
  • Eröffnung: Dienstag, den 6.12.2016 um 19 Uhr
  • Geöffnet vom 7.12. bis einschließlich 11.12.2016
  • 10 Uhr bis 19 Uhr

Neuer Adventskalender ist fertig

Weihnacht in Stöttham

Bis Weihnachten haben wir zwar noch ein paar Wochen Zeit – aber manche Vorbereitungen müssen schon etwas früher getroffen werden. In den letzten Tagen habe ich einen neuen Adventskalender aus Holz bemalt. Mein Motiv war diesmal aus dem Wald. Die Tiere und Wichtel des Waldes beobachten einen kleinen Schlitten, der von Engeln und einem Wichtel gezogen wird. Sie sind auf dem Weg zum Stötthamer Kirchlein. Das alles spielt sich natürlich in tierverschneiter Landschaft ab.

Das Malen hat mir wieder sehr viel Freude bereitet und der Kalender kann wie immer käuflich erworben werden. Maße: 53 cm x 77 cm x 5,5 cm.

Gerne nehme ich auch Aufträge mit einem Motiv Ihrer Wahl entgegen. Senden Sie mir einfach eine E-Mail mit Ihren Wünschen.

Hier erfahren Sie mehr über die Adventskalender

 

Marionettenspieler in Gent

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Normalerweise kann man bei Puppenspieltheater das Phänomen beobachten, dass der Betrachter – auch wenn der Puppenspieler offen zu sehen ist – mit aufmerksamen Blick der Puppe folgt. Ihre Bewegungen und „Stimme“ können uns so in ihren Bann ziehen, dass wir ganz vergessen, dass diese eigentlich von einem Menschen stammen. In Gent – einem ganz faszinierenden Städtchen in Belgien – habe ich auf der Straße einen Marionettenspieler beobachtet, dessen Bewegungen beim Spiel mich fast gänzlich von seiner Puppe abgelenkt haben. Er hatte den Kopf zwischen die Arme „geklemmt“, den Blick nur kurz für einen leisen Dank gehoben, wenn es in seiner kleinen Aludose geklingelt hat. Mit gebeugtem Rücken konnte er ganz geschmeidige, eigenartig anmutende Bewegungen ausführen, die mich an einen Tanz erinnerten. Ich konnte meine Aufmerksamkeit beim besten Willen nicht auf der Puppe zuwenden, auch wenn das sicherlich seine ursprüngliche Intension war.

Delft

DelftDelft – die Stadt von Jan Vermeer. Ich war hier im Vermeer Museum, das sehr interessant aufgebaut wurde. Mir gefallen die Bilder dieses Malers, weil er das Licht so perfekt darstellen konnte. In dem Museum gab es unter anderem verschiedene kleine Kammern in denen erklärt und sichtbar gemacht wurde welche Möglichkeiten des Lichteinfalles und der Lichtintensität Vermeer wahrscheinlich nutzte und welche Auswirkungen diese dann auf das Bild hatten. Man konnte sehen wie sich das Motiv veränderte je nachdem mit welchem Tageslicht (morgens, mittags, abends) es bestrahlt wurde, wie der Künstler kleinste Lichtreflexe (Höhungen) darstellte und wie er Spiegelungen in Fenster, Silberleuchtern oder Glasschalen darstellte. Ich habe einiges dabei gelernt und kann jedem dieses Museum sehr empfehlen. Dann noch ein kleiner Spaziergang durch diese schöne typisch holländische Stadt mit vielen Kanälen, Brücken und natürlich Fahrrädern.

Zwischen Köln und Bonn

Fachwerkhof

Wieder einmal in diesem Jahr bin ich für ein paar Tage unterwegs, diesmal auf dem Weg nach Holland. Erste Zwischenstation ist ein kleiner Ort zwischen Köln und Bonn. Hier auf dem Land gibt es sehr viele restaurierte Fachwerkhöfe – oft vierkantig mit Innenhof, ausserdem jede Menge Pferde. Aufgefallen sind mir auch einige Streuobstwiesen; beim Zeichnen dieser Skizze hörte ich immer wieder wie die Äpfel in unregelmäßigem Abstand mit einem dumpfen Plopp in die Wiese fielen.

Malkurs bei der Lebenshilfe

Heute hatte ich einen Malkurs bei der Lebenshilfe in Traunreut. Ein wunderschöner heller Raum, mit viel Glas – und deshalb bei den heutigen Temperaturen auch ganz schön warm. Doch die Künstlerinnen und Künstler haben sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen lassen. Zunächst gab es eine kurze Einführung und dann haben wir uns gemeinsam  Farbmischungen überlegt und ausprobiert. Nach einer kleinen Entspannung mit Vivaldi– Musik, hat sich jeder ein Motiv ausgedacht und dann wurde mit Pinsel oder Schwämmchen auf die Leinwand gemalt. Zwischendrin gab es eine kleine Mittagspause und ein paar Lockerungsübungen. Am Ende haben wir die Bilder noch gemeinsam besprochen und ich finde das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Wir hatten viel Spaß und einen sehr entspannten Tag.

Blick über den Inn

Skizze-WasserburgHeute morgen war ich schon früh unterwegs und habe nach einem Motiv für mein letztes Bild gesucht. Es hätte einige gegeben – ich habe mich für den Blick über den Inn entschieden. Vielleicht weil die Häuser hier – im Licht der Sonne – so fröhliche Farben haben – und nach den letzten Regentagen hat das wirklich gut getan. Das ist nun der Abschluss meiner Malreise 2016 – vielen Dank an alle, die meinen Blogbeiträgen gefolgt sind und für die netten Rückmeldungen, die mich auf meiner Reise begleitet haben. Ich habe sehr viele schöne Plätze kennengelernt, nette Menschen getroffen – es gab gute und weniger gute Tage. Jetzt freue ich mich auf zu Hause und auf Bilder, die noch entstehen werden – aus den vielen Skizzen, die ich von unterwegs mitbringe.

Wasserburg

Wasserburg bei Nacht

Wasserburg-bei-Nacht

Die derzeitige Wetterlage ist nun wirklich nicht für „Pleinair-Malerei“ geeignet. Zum Glück kann ich hier in Wasserburg das Atelier einer Freundin nutzen. Das Bild von heute zeigt den Blick aus dem Fenster, gestern Nacht. Das Licht war faszinierend und die Spiegelung des Inns im Fensterflügel hat mich inspiriert. Die Farbe des Gewässers bei Nacht ist momentan definitiv schöner wie am Tage. Da sehe ich nur eine grünbraune Brühe, die rasend schnell vorbeisaust und  jede Menge undefinierbare Teile mit sich trägt. Morgen soll die Sonne wieder scheinen – vielleicht kann ich dann noch ein letztes Mal draussen malen…